Der göttliche Alltag I Die liebende, dankende Fülle
Leseprobe:
Wachstum als ultimativer Maßstab
Ich werde von Tag zu Tag mutiger. Ich fühle mich wie ein
Papagei. Ich sehe auch wie einer aus. Ich fühle mich blendend. Ich fühle
weiterhin oder sogar verstärkt die musternden Blicke des Außen aber es ist mir
nicht mehr unangenehm.
Ist es dir angenehm?
Zwischen nicht unangenehm und angenehm liegt doch noch
eine Furche, die es gilt zu durchqueren. Sagen wir mal so, es beginnt mir Spaß
zu machen mich wohl zu fühlen, ohne mich ständig innerlich zu zensieren. Ich
zeige mich so wie ich bin und es fühlt sich gut und richtig an. Ich mag mich so
und die anderen sind frei in ihrer Wahl. Ich beginne meine Bücher zu lieben und
zu schätzen und das ist wirklich fantastisch. Ich bin stolz auf mich. Ich bin
bereit mich mit meinen Werken zu zeigen und diese Veränderung vibriert
regelrecht in mir und um mich herum. Es riecht nach Veränderung.
Warum riecht es nicht
nach Erfolg?
Wie riecht der Erfolg?
Ich kenne nicht die Duftnote des Erfolges. Ich habe ihn
noch nicht kennen gelernt. Ich bemerke jedoch einen intensiven Farbwechsel in
mir. Ich bin grün – rosa – violett – blau. Ich bin der Regenbogen der positiven
Gefühle, der positiven Gedanken und somit auch der positiven Aktionen. Ich
fühle mich leicht und frei, jedoch wie lange?
Du lebst den
Regenbogen des Seins solange wie du die fünf Werte verinnerlichst. Wählst du
wieder das Nicht-Sein, dann regieren deine bekannten Wegbegleiter der Angst und
des Zweifels. Du wählst.
So lange wie ich im Sein bin, klingt das ja alles
fantastisch und so einfach aber in der Verzweiflung des Nicht-Seins ist der
Klammergriff der Dunkelheit sehr hartnäckig.
Es gilt sich lediglich
in der Dunkelheit zu erinnern, was und wen du verkörpern möchtest.
Mit wem rede ich überhaupt? Es passieren so viele schöne Sachen in meinem
Leben. Ich kann es kaum glauben. Mein Alltag gestaltet sich so wunderbar, so
erfüllend, so, mir fehlen die Worte. Was passiert hier? Hält das auch an?
Springt der Funken auch auf meine Mitmenschen über? Wie ist das möglich? Warum
darf ich diese geballte göttliche Kreativität leben oder besser gesagt erleben?
Du weißt sehr gut, wer
ich bin. Du hast schon von klein auf zu mir gebetet, mit mir gesprochen. Du
hast mich für Dinge angefleht bis du zu dem Moment, wo du begannst dich vor
meiner ständigen Präsenz zu fürchten. Du hast getobt und gewütet und wolltest
alleine sein. Ich sollte dich in Ruhe lassen. Du wolltest nichts mehr sehen,
hören oder fühlen. Du wolltest «normal“
sein. Dein Wunsch ist mir Befehl. Ich habe dich stillschweigend beobachtet.
Ich habe dich leiden gesehen. Ich habe zugesehen, wie du immer mehr in der
Dunkelheit versunken bist. Im Moment der totalen Verzweiflung, wo das Sterben
für dich als Ausweg leuchtete hast du erneut Kontakt zu mir aufgenommen.
Zaghaft, Schritt für Schritt haben wir uns wieder einander genähert. Lange hast
du dich vor mir gefürchtet. Jetzt beginnst du meine Präsenz zu schätzen und
öffnest dich täglich mehr und mehr. Du bist bereit mich im Außen zu leben und
zu zeigen. Du gibst intuitive Workshops
und Vorträge. ICH rede durch dich. Du lässt MICH leben. Du weißt nicht, was ICH
sagen werde. Du vertraust den fünf Werten. Du lässt geschehen. Du weißt sehr
gut, wer ICH bin. Ich bin Du. Ich bin Gott. Ich bin Alles und Nichts. Ich bin
das Universum. Ich bin der Schöpfer, der alles kreierte. Alles ist und du bist.
Du hast dich erinnert. Du hast deiner Seele den Raum der Liebe geschenkt. Du
hast dich mit deinem höchsten Erfahrungswert verbunden, die Liebe. Aus diesem
Grunde geschehen jetzt alle diese tollen Dinge in deinem Leben und glaube mir,
das ist erst der Anfang. Unsere Love-Story beginnt jetzt und wird in der
Unendlichkeit enden. Was sagst du dazu?
Ich bin sprachlos. Ich fühle mich unendlich beschenkt
aber warum ich? Wer bin ich denn schon? Es gibt andere, prominentere, klügere,
weisere, schönere, einfach in meinen Augen geeignetere Menschen, dich im Außen
zu leben. Ich bin ein Niemand, eine völlig Unbekannte. Warum ich und wie soll
ich das bewerkstelligen?
Du hast mich noch
immer nicht richtig verstanden. Du solltest mir besser zuhören. Jedes Wort
beinhaltet eine Nachricht. Du bist Ich. Du bist ein irdisches Teil von mir. Du
bist perfekt für genau diese Aufgabe. Du weißt nicht wie. Das Wie ist mein Job.
Dein Ego will Vorträge planen, will die Inhalte der Workshops strukturieren
aber du kannst es nicht. Du weißt nicht, was dort geschehen wird, weil ICH dort
sein werde. ICH werde dort sprechen. ICH werde dort leiten. ICH bin da. Du
stellst dich MIR zur Verfügung. Dein Körper verkörpert mich und das wird jeder
fühlen. Sie sehen dich und sie hören und fühlen mich. Wie? Erinnere dich an
deine Erzengel-Verkörperungen. Du fühltest dich wunderbar als Mensch und dein
Umfeld erhielt, das was jeder brauchte. Du warst einfach da und du konntest
fühlen und sehen, dass magische Dinge abliefen. Dein Verstand konnte es nicht
verstehen aber dein Ego fühlte sich wohl, weil es einfach nur schön für jeden
war. Vertrau mir!